Hafenstadtteil Ruhrort

Mit seinem auch heute noch spürbaren maritimen Flair, seinen verwinkelten Straßen und Gassen, den urigen Kneipen und den Läden für Yacht- und Schiffsbedarf, ist Ruhrort ein weit und breit einzigartiger Stadtteil.

Ruhrort ist als Stadtteil weit und breit einzigartig.

Geprägt von der Lage an Rhein und Ruhr mit dem größten Binnenhafen der Welt, wird Ruhrort zunehmend auch von Touristen entdeckt. Seit 2016 gibt es deshalb auch einen vielgenutzten Anleger für Flusskreuzfahrtschiffe.

Hafenrundfahrten

Eine Fahrt mit dem Ausflugsschiff durch die vielen Hafenbecken ist ein absolutes Muss jedes Duisburg-Besuchs! Gewaltige Mengen an Gütern werden hier gelagert und umgeschlagen. Meist in Containern. Jährlich 20.000 Schiffe steuern Jahr für Jahr den Duisburger Hafen an. Er besitzt Seehafenstatus, da über ihn mit flussgängigen Seeschiffen Häfen in Europa, Afrika und dem vorderen Orient im Linienverkehr angesteuert werden. Der Hafen fungiert zudem als Verbindungsknoten für Seehäfen wie Antwerpen, Rotterdam und Amsterdam.

Das Kreativquartier

Früher belebten Schiffer und Matrosen aus aller Welt den Hafenstadtteil, der oft mit Sankt Pauli verglichen wurde. Durch immer kürzere Löschzeiten und Rationalisierungen mussten die Schiffer aber schließlich auf ihre Landgänge verzichten. Die Beliebtheit des Stadtteils sorgte jedoch schnell für Alternativen. Duisburg-Ruhrort hat sich in den letzten Jahren zu einem Wohn- und Treffpunkt der Kreativszene entwickelt. In den Kneipen des Viertels gibt es Konzerte und Lesungen. Leerstehende Ladenlokale wurden wiederbelebt durch Galerien und Ateliers.

Der exotische Krimi-Spot

Als die Landgänge der Schiffer nachließen, und der Lack des einstmals reichen Viertels zu bröckeln drohte, entdeckten die Filmschaffenden das Hafenflair und die exotische Kulisse Ruhrorts.  Der beliebteste Darsteller war sicherlich Götz George, als Tatort-Kommissar Schimanski. 1981 startete er hier in Ruhrort und wird seitdem in der ganzen Stadt als ‚Duisburger Jung‘ verehrt. Es folgten Klaus Löwitsch, als Hafendetektiv und Maren Kroymann, als Binnenschifffahrtsreederin Vera Wesskamp.

Noch mehr Sehenswertes

Alljährlich im Sommer lockt das viertägige Hafenfest mit Kirmes und Bühnenprogrammen tausende Besucher in den Hafenstadtteil. Unbestrittener Höhepunkt ist hier jedes Mal das spektakuläre Höhenfeuerwerk ‚Ruhrort in Flammen‘.

Unbedingt einen Besuch wert ist auch das Binnenschifffahrtsmuseum im ehemaligen Jugendstilhallenbad. Zu seinen Exponaten gehören auch die historischen Museumsschiffe im Hafenmund. Der Rundfunk- und Aufnahmetechnik widmet sich das Radiomuseum in der Bergiusstraße.

An drei Seiten von Wasser umgeben ist die Mühlenweide. Hier hat man einen wunderbaren Blick auf den Rhein und den Eisenbahnhafen. Regelmäßig finden hier Veranstaltungen, wie zum Beispiel der Hafenflohmarkt statt.

An der Mündung der Ruhr in den Rhein befindet sich die Skulptur ‚Rheinorange‘. Sie ist gleichzeitig Start- und/oder Endpunkt des beliebten Ruhrtalradweges.

Impressionen aus Ruhrort

Duisburg Ruhrort, Blick auf den Rhein
Duisburg Ruhrort, Mühlenweide
Duisburg Ruhrort, Museumsschiffe

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