Sprengung "Weiße Riesen" erfolgreich

Sprengung des Weißen Riesen erfolgreich

Der erste „Weiße Riese“ auf der Friedrich-Ebert-Straße 10-16 in Duisburg-Hochheide ist am heutigen Sonntag (24. März 2019) erfolgreich gesprengt worden. Um 12 Uhr erfolgte die Zündung der insgesamt 290 Kilogramm Sprengstoff durch Sprengmeister Martin Hopfe.
 
Monatelang hat die Vorbereitung der Sprengung die Verwaltung und alle beteiligten Firmen in Atem gehalten, bevor heute früh (Sonntag, 24. März) um 7.30 Uhr planmäßig mit den finalen Vorbereitungen sowie der Umsetzung der umfangreichen Sicherheitsmaßnahmen begonnen wurde.
 
Oberbürgermeister Sören Link und Ina Scharrenbach, Ministerin für Heimat, Kommunales, Bauen und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen, zeigten sich vor Ort beeindruckt von der organisatorischen und logistischen Leistung der Einsatzkräfte. Beide hatten bereits am Morgen die Baustelle besucht und sich gemeinsam mit zahlreichen Medienvertretern auf einem Rundgang ein persönliches Bild von den Herausforderungen dieser Rückbaumaßnahme gemacht.
 
Oberbürgermeister Sören Link: „Es ist schon etwas Besonderes, live dabei sein zu können. Die Vorbereitungen waren nicht ohne, der planerische und zeitliche Aufwand enorm. Alle Beteiligten leisten hier Großartiges.“
 
Ina Scharrenbach, Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen: „Mit der Sprengung des Weißen Riesen beginnt in Duisburg-Hochheide ein neues Kapitel. Jetzt ist der Weg frei für eine Neugestaltung des Stadtteils. Modernes und barrierefreies Wohnen zählt genauso dazu wie die Schaffung eines attraktiven Lebensumfelds und Naherholung.“ 
 
Ab 8 Uhr erfolgte zunächst die Kontrolle der Evakuierung. Nach Mitteilung des Bürger- und Ordnungsamtes verlief diese – nicht zuletzt auch dank der intensiven Kommunikation und Information im Vorfeld – planmäßig und ohne nennenswerte Zwischenfälle. Parallel dazu wurden die Absperrmaßnahmen für die Evakuierungs- und Sicherheitszone vorgenommen. Zeitgleich griffen die Umleitungen im projektnahen öffentlichen Verkehrsraum.
 
Die Ordnungskräfte der Polizei, des Bürger- und Ordnungsamtes und eines beauftragten Sicherheitsdienstes sorgten für eine vollständige und zeitgerechte Umsetzung, so dass die Überprüfung der Evakuierung sowie die Sicherstellung der Absperrmaßnahmen gegen 10.30 Uhr erfolgreich abgeschlossen werden konnte. Unterstützung erfolgte dabei zudem aus der Luft: Mit insgesamt 15 Drohnen wurde den Sicherheitsbereich aus der Luft überwacht.
 
Die durch die Feuerwehr Duisburg durchgeführten Maßnahmen zur Staubreduktion infolge der Sprengung brachten den erhofften Erfolg, auch wenn - wie angekündigt und erwartet - eine vollständige Eingrenzung und Niederschlagung der Stäube nicht möglich war.
 
Die Sprengstelle wurde durch die Projektverantwortlichen direkt nach durchgeführter Sprengung in Augenschein genommen und auf Sicherheit der Lage geprüft. Hierbei konnte festgestellt werden, dass die Sprengung planmäßig vollzogen wurde und die Gebäudeteile wie im Vorfeld konzipiert einstürzten. Ebenfalls könnten keine Schäden an benachbarten Gebäuden registriert werden.
 
Oberbürgermeister Sören Link dankte allen Beteiligten für ihren Einsatz: „Ich bin sehr glücklich, dass alles so reibungslos geklappt hat und die massiven Sicherheitsmaßnahmen den erwünschten Erfolg gebracht haben. Für den Stadtteil Hochheide ist der heutige Tag ein Signal des Aufbruchs. Dank der Fördermittel des Landes können wir nun das Sanierungskonzept umsetzen und das Quartier stärken.“
 
Beigeordneter Andree Haack, verantwortlich für die Gesamtprojektleitung, ergänzt: „Ich habe in den vergangenen Wochen intensiv miterleben können, wie professionell und engagiert alle Akteure an diesem Projekt gearbeitet und kooperiert haben. Ich möchte mich bei allen, die hier auf einem langen Weg – also von der Planung bis zum heutigen finalen Einsatz – zu diesem Erfolg beigetragen haben, ganz herzlich bedanken.“
 
 

Zum Hintergrund

Mit dem vom Rat der Stadt Duisburg beschlossenen Integrierten Handlungskonzept für das Sanierungsgebiet Hochheide soll der Stadtteil stabilisiert und zukunftsfähig aufgestellt werden. Hochhäuser mit einem hohen Anteil leerstehender, perspektivisch nicht mehr vermarktbarer Wohnungen werden vom Wohnungsmarkt genommen und abgerissen.
 
Die Sanierungsmaßnahme Duisburg-Homberg-Hochheide ist darauf angelegt, den Ortsteil zukunftsfähig auszurichten und die Wohn- und Lebensqualität im Ortsteil Hochheide umfassend und zielgerichtet zu verbessern. Sie soll dazu beitragen, die bauliche Struktur nach den sozialen und wirtschaftlichen Erfordernissen zu entwickeln, die Siedlungsstruktur entsprechend den Erfordernissen des Umweltschutzes und den Anforderungen an gesunde Lebensbedingungen anzupassen und den vorhandenen Ortsteil zu erhalten und fortzuentwickeln.
 
80 Prozent der Projektkosten werden vom Land Nordrhein-Westfalen im Rahmen des Förderprogramms „Soziale Stadt“ finanziert.
 
 
Zahlen – Daten – Fakten
 
Der Weiße Riesen in Zahlen
​- Baujahr: 1972
- 320 Wohnungen
- 22 oberirdische Geschosse
- Länge: 90 m, Breite: 17 m, Höhe: 60 m
- Volumen: 102.500 m³
- Brutto-Geschossfläche: ca. 35.200 m²
 
Tiefgarage
- Baujahr: 1973
- 1 unterirdisches Geschoss
- Länge: 99 m, Breite: 72 m, Höhe: 3 m
- Volumen: ca. 21.400 m³
- Brutto-Geschossfläche: ca. 7.100 m²
 
Sprengung
1.450 Bohrlöcher
1.650 Sprengstoffladung
290 kg Sprengstoff
45.000 t Schutt

Zugucken nicht möglich

Der Abrissbereich wird großräumig abgesperrt werden und somit ein Blick auf die Sprengung NICHT möglich sein!

Allerdings werden Bilder von der Sprengung live übertragen.

Allgemeinverfügung vom 15.02.2019

Die Allgemeinverfügung mit den Aufenthaltsverboten wurde im Amtsblatt für die Stadt Duisburg, Nummer 3, Ausgabe vom 15.02.2019, bekannt gegeben.

Evakuierungs- und Sicherheitszone

Umfahrungsplan

Hintergrund-Informationen

Alle Fragen zum Abriss, zu Hintergründen und zum Ablauf finden sich unter folgendem Link zusammengefasst:

www.diesprengung.com

Gut zu wissen

Autoverkehr

Für die Dauer der Sprengung werden folgende Straßenabschnitte für den Kraftfahrzeugverkehr vollständig gesperrt:

  • Moerser Straße (zwischen Sand-/Grenzstraße {Ortsgrenze Moers} und Kreuzung Rheinpreußen-/Lauerstraße)
  • Kirchstraße (zwischen Blücherstraße und Husemannstraße/Friedhofsallee)
  • Ottostraße (zwischen Blücherstraße und Husemannstraße)

 Darüber hinaus sind alle weiteren Straßen im Bereich der orange markierten Sperrzone (Karte 1) für den Verkehr gesperrt. Die Straßensperren sollen am Tag der Sprengung - mit Ausnahme der Moerser Straße - im Laufe des Vormittags, spätestens um 10 Uhr, aktiviert werden. Die Moerser Straße wird zwischen Sand-/Grenzstraße und der Kreuzung  zur Rheinpreussen-/Lauerstraße bereits um 8 Uhr für den Fahrzeugverkehr gesperrt.

Mit der Stadt Moers hat die Duisburger Straßenverkehrsbehörde folgende Umleitungsstrecken abgestimmt, die in der Karte 1 grün und blau markiert sind:

Von Moers in Fahrtrichtung Homberg: ab Stadtgrenze Moers/Duisburg von der Homberger Straße/Moerser Straße rechts in die Grenzstraße, bis Asberger Straße, links in die Rheinpreußenstraße bis zur Kreuzung Moerser Straße/Lauerstraße.
Von Homberg in Fahrtrichtung Moers: Ab der Kreuzung Moerser Straße/Lauerstraße rechts in die Lauerstraße, links in die Duisburger Straße, links auf die Friedhofsallee/Prinzenstraße, links in die Sandstraße.

Es wird empfohlen, den Bereich zu meiden und weiträumig zu umfahren. Es bietet sich an, auf die angrenzenden Bundesautobahnen A40, A42 und A57 auszuweichen, über die Rheindeichstraße zu fahren, oder über die rechtsrheinisch gelegenen Stadtteile oder über Rheinhausen zu umfahren. Achtung: Es ist je nach Verkehrslage auch möglich, dass die Sperrungen ausgeweitet werden müssen, um Wege für Einsatz- und Rettungskräfte freizuhalten.


ÖPNV

Von den Verkehrssperrungen sind die Buslinien 911 und 929 der NIAG und die Linie 926 der DVG betroffen. Auch die genannten Buslinien werden umgeleitet. Daher werden am 24. März folgende Haltestellen während der Sperrzeiten nicht mehr angedient:

Linie 911: Schacht IV, Cecilienstraße, Scherpenberg, Hochheide Markt, Ottostraße

Linie 926: Prinzenstraße, Hochheide Markt, Ottostraße

Linie 929: Kirchstraße, Hochheide Markt, Ottostraße

Ab der Haltestelle „Südstraße“ fahren die genannten Buslinien wieder den normalen Linienweg. Weitere Informationen zu den Busumleitungen sind den Ankündigungen der jeweiligen Verkehrsunternehmen zu entnehmen.


Evakuierungszone

In der Evakuierungszone wohnen ca. 2.500 Personen. Am Tag der Sprengung müssen die Bewohner der Häuser im Bereich der Evakuierungs­zone (rotumrandete Zone im anliegenden Kartenausschnitt 2) bis 8 Uhr diesen vollständig verlassen. Dies betrifft die Adressen:

Friedrich-Ebert-Straße 10 – 20 und 15 – 23

Glückaufstraße 2 – 10

Hanielstraße 9 – 27

Hüttenstraße 2 – 18

Kirchstraße 96 – 138 und 135 – 165b

Marktplatz 3         

Moerser Straße 202 – 240

Ottostraße 54 – 64

Prinzenstraße 3a – 11

Hilfebedürftige (Bettlägerige, Rollstuhlfahrer, Blinde etc.) werden gebeten, sich unter der Rufnummer 0203/283-2000 zu melden. Ein Aufenthaltsraum steht in der Gottfried-Wilhelm-Leibniz-Gesamtschule an der Hamborner Straße 274-278 in 47166 Duisburg zur Verfügung. Vor Ort stehen ausreichend Parkplätze zur Verfügung. Es wird aber auch ein Shuttle-Service zum Aufenthaltsraum in der Hamborner Gesamtschule angeboten. Die Busse stehen am Tag der Sprengung ab 7 Uhr für den Transport an der Ottostraße, gegenüber Hausnummer 50, und an der Kirchstraße/Ecke Friedrich-Ebert-Straße bereit (siehe Karte 2).

Mitarbeiter des Bürger- und Ordnungsamtes stehen betroffenen Anwohnern an den beiden Haltestellen für Rückfragen zur Verfügung. Die Transporte werden auch von städtischen Ordnungskräften organisiert und begleitet.


Sicherheitszone

In der Sicherheitszone sind ca. 1.000  Bewohner betroffen. Die Sicherheitszone (schwarzumrandete Zone in der Karte 2) umfasst folgende Bereiche:

Dr.-Kolb-Straße 2

Ehrenstraße 2 – 16 und 3 – 15

Eichenstraße 2 b

Friedrich-Ebert-Straße 24 – 30 und 25 – 35

Hüttenstraße 1 – 19

Kirchstraße 123 – 127 und 169 – 185

Luisenstraße 1 – 3 und 2 – 34

Marktplatz 1

Moerser Straße 235 – 277 und 242 – 252

Ottostraße 32 – 52 und 66 – 76

Poststraße 2 – 10a und 3 – 9a

Prinzenstraße 2 – 24, 2a, 6a, 13 – 23

Auch die Sicherheitszone wird ab 8 Uhr gesperrt und ein absolutes Halteverbot eingerichtet. Anwohner, ansässige Gewerbetreibende und sonstige berechtigte Personen (z.B. Pflegedienste, ärztlicher Notdienst, Reparaturnotdienste) dürfen die Sicherheitszone bis 10 Uhr betreten. Alle anderen Personen ist dieses ab 8 Uhr untersagt. Ab 11.45 Uhr ist in diesem Bereich kein Aufenthalt im Freien und vor Fenstern, Balkontüren u.ä., die zur Sprengstelle gerichtet sind, erlaubt.

Grundsätzlich sollen wegen der bei der Sprengung zu erwartenden Staubentwicklung Fenster geschlossen, Klimaanlagen abgestellt und Rollläden auf der der Sprengstelle zugewandten Seite heruntergelassen werden. Autos sollten, soweit möglich, in einer Garage untergestellt werden.


Halteverbote

In der gesamten Evakuierungszone wird ein absolutes Halteverbot (StVO Zeichen 283) eingerichtet, das schrittweise ab Donnerstag, 21. März, jeweils ab 6 Uhr morgens gilt:

  • Donnerstag, 21. März:

Glückaufstraße und Bürgermeister-Bongartz-Platz

  • Freitag, 22. März:

Hanielstraße vor Hausnummer 36 und 38 (Aufstellfläche des WDR und Bereich Ottostraße vor und gegenüber der Hausnummer 50)

  • Samstag, 23. März (Evakuierungszone)

Prinzenstraße (vor den ungeraden Hausnummern), Ottostraße, Friedrich-Ebert-Straße, Hüttenstraße (vor den geraden Hausnummern), Kirchstraße (Straßenabschnitt im Bereich Dr.-Kolb-Straße bis Prinzenstraße), Parkplatz Glückauf-Halle, Moerser Straße (vor den geraden Hausnummern)

  • Sonntag. 24. März (Sicherheitszone)

Luisenstraße, Eichenstraße, Dr.-Kolb-Straße, Charlottenstraße, Friedrich-Ebert-Straße, Ottostraße, Ehrenstraße, Poststraße, Moerser Straße (vor den ungeraden Hausnummern), Kirchstraße (Straßenabschnitt im Bereich von Moerser Straße  bis  Dr.-Kolb-Str. und von Prinzenstraße bis Husemannstraße), Hüttenstraße (vor den ungeraden Hausnummern), Prinzenstraße (vor den geraden Hausnummern), Marktplatz (Parkplatz Moerser Straße Ecke Kirchstraße)

Achtung: Fahrzeuge, die im Halteverbot stehen, werden abgeschleppt.

Halte- und Durchfahrtsverbote  Moers

Auf der Scherpenberger Straße und der Cecilienstraße werden Durchfahrtsverbote eingerichtet, Haltverbote gibt es u. a. auf der Grenz-, Sand- und Gutenbergstraße.


Die Sprengsignale

Vor und nach der Sprengung werden gut vernehmbare Sprengsignale gegeben:

  • Ein langer Ton – Erstes Sprengsignal: Sofort in Deckung gehen!
  • Zwei kurze Töne – Zweites Sprengsignal: Es wird gezündet!
  • Drei kurze Töne – Drittes Sprengsignal: Die Sprengung ist beendet (noch keine Entwarnung!) oder unterbrochen!

Nach dem ersten Sprengsignal haben alle Personen, die sich im Sprengbereich befinden, sofort in Deckungsräume zu gehen oder den Sprengbereich zu verlassen.

Das zweite Sprengsignal darf erst gegeben werden, wenn sichergestellt ist, dass sich alle Personen in Deckungsräumen oder außerhalb des Sprengbereichs befinden – mit Ausnahme des Sprengberechtigten oder die Hilfskraft, der die Sprengsignale gibt.

Nach dem zweiten Sprengsignal haben sich auch die Sprengberechtigten und Hilfskräfte, die die Signale gegeben haben, in Deckungsräume zu begeben oder den Sprengbereich zu verlassen. Erst dann dürfen die Sprengladungen gezündet werden.

Das dritte Sprengsignal darf erst gegeben werden, wenn sich der Sprengberechtigte nach dem Zünden vom Ergebnis der Sprengung überzeugt hat. Dabei hat er auch auf eventuell vorhandene „Versager“ zu achten. Das dritte Sprengsignal kann auch gegeben werden, wenn die Sprengung unterbrochen worden ist. Erst nach dem dritten Sprengsignal dürfen auch die anderen Personen die Deckungsräume verlassen und die Absperrung des Sprengbereichs aufgehoben werden.


Entwarnung / Freigabe der Zonen

Zusätzlich zu den Signalen zur Sprengung wird nach der Freigabe der Sicherheitszone durch den Sprengmeister und die Feuerwehr eine Entwarnung durch das städtische Sirenensystem im direkten Umfeld gegeben (einminütiger Dauerton). Erst nach diesem Sirenenton können die Anwohner wieder in ihre Häuser zurück, bzw. dürfen diese in der Sicherheitszone auch wieder verlassen. Dies wird erfahrungsgemäß ca. ein bis zwei Stunden nach der eigentlichen Sprengung der Fall sein. Die in den Sperrzonen angeordneten Haltverbote enden mit Aufhebung der Sperrmaßnahmen.


Aufgaben der Feuerwehr und des Bürger- und Ordnungsamtes

Die Feuerwehr ist am Tag der Sprengung mit rund 250 Kräften im Einsatz, die aus Mitarbeitern der Berufsfeuerwehr, Freiwilliger Feuerwehr und dem Rettungsdienst bestehen. Ihr obliegt die Gesamteinsatzleitung aller eingesetzten Kräfte und die Organisation der Betreuungsmaßnahmen für evakuierte Personen. Außerdem wird sie Staubniederschlagung im direkten Umfeld der Sprengung messen. Nach erfolgter Sprengung wird außerdem auf Gas und Schadstoffe gemessen.

Das Bürger- und Ordnungsamt ist schon seit Anfang März 2019 verstärkt mit Kräften des städtischen Außendienstes und der Verkehrsüberwachung im Umfeld des Sprengobjekts im Einsatz. Die Mitarbeiter informieren die Bewohner in der Evakuierungszone persönlich und suchen auch Anwohner auf, die in der Sicherheitszone wohnen. Auch auf dem Hochheider Wochenmarkt  (mittwochs und samstags) steht das Bürger- und Ordnungsamt mit einer mobilen Wache für Rückfragen im Zusammenhang mit der Sprengung bereit.

Ab Donnerstag, 21. März, um 6 Uhr beginnen die Mitarbeiter mit der Kontrolle der Einhaltung der Halteverbote. Verbotswidrig parkende Kraftfahrzeuge müssen auf Kosten des Fahrers oder des Fahrzeughalters abgeschleppt werden.

Am Tag der Sprengung werden für das Bürger- und Ordnungsamt über 200 Mitarbeiter im Einsatz sein, die ab 8 Uhr die Räumung der Evakuierungszone kontrollieren.

Viele Mitarbeiter werden an den Sperren im Umfeld des „Weißen Riesen“ eingesetzt. Diese Einsatzkräfte haben die Aufgabe, Personen und Kraftfahrzeuge am verbotenen Betreten und Befahren der Sicherheitszone zu hindern. Die Sperrmaßnahmen werden von Kräften der Freiwilligen Feuerwehr Duisburg unterstützt und in enger Abstimmung mit der Polizei durchgeführt.

In Kooperation mit dem Moerser Ordnungsamt werden Verkehrsüberwachungskräfte dafür sorgen, dass die Halteverbote auf Moerser und Duisburger Stadtgebiet, beispielsweise auf den Umleitungsstrecken oder auch auf vorbestimmten Rettungswegen, tatsächlich autofrei sind.


Bitte keine Besucher!

Wegen der weiträumigen Absperrungen, der Verkehrssituation und da es praktisch keinen Sichtmöglichkeiten auf das Sprengobjekt gibt, bittet die Stadt Duisburg von einer Anreise abzusehen. Stattdessen bietet sich die Live-Übertragung im WDR-Fernsehen an.

Es wird vor Ort keinerlei Verpflegungsstände (Getränke/Imbiss) und keinerlei Toiletten geben. Das Bürger- und Ordnungsamt wird auch Versuche von mobilen Händlern, die am Tag der Sprengung vor Ort Waren anbieten möchten, unterbinden.


Weitere Informationsmöglichkeiten

  • Homepage der Stadt Duisburg „www.duisburg.de“.
  • Homepage „www.diesprengung.de“ und Mailadresse infodiesprengungde.
  • Informationsblätter werden durch den städtischen Außendienst ab 6. März in der Sicherheits- und Evakuierungszone verteilt.
  • Call Duisburg unter 0203/94000.
  • Informationsstand des Bürger- und Ordnungsamtes auf dem Wochenmarkt Hochheide am 16. und am 20. März.
  • Weiterer automatischer Infotext unter 0800/112 1313 (nur am 24. März ab 8 Uhr)
  • Am 24. März regelmäßige Updates über die Social Media Kanäle der Stadt Duisburg 

Darüber hinaus gilt wie üblich, dass bei medizinischen Notfällen oder Bränden die 112 gewählt werden soll. Bei Verkehrsunfällen, Straftaten, usw. ist die Duisburger Polizei über den Notruf 110 erreichbar.


Beschwerden

Beschwerden in Zusammenhang mit der Sprengung können an infodiesprengungde oder an die P&Z GmbH unter der Rufnummer 01800 – 5000167 gerichtet werden.

Die Beschwerdehotline wird ab dem 25. März geschaltet.

Berichterstattung WDR

Sprengung des Weißen Riesen

Die WDR Lokalzeit Duisburg porträtiert und informiert rund um das Bauwerk

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