Netzwerk Luftqualität - Feinstaub selber messen

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Jetzt Feinstaub selbst messen!

Vorstellen des Projekts in der Öffentlichkeit

Duisburger und Duisburgerinnen können aktiv werden und mit Hilfe einer selbstgebauten Messanlage den Feinstaub ihrer unmittelbaren Umgebung messen. Das Besondere: Die so ermittelten Daten werden direkt ins Internet, auf eine Landkarte, gespeist. Die Ergebnisse können von allen gelesen und eingeschätzt werden. Das Prinzip, dass jeder mitmachen kann, nennt sich CITIZEN SCIENCE. Die öffentlich zugänglichen Ergebnisse OPEN DATA.

Wie geht das?

Wer Interesse hat, installiert eine Messstation am Fenster oder auf dem Balkon. Die Bauteile dafür muss sich jeder selbst beschaffen und dafür rund 40 Euro investieren.

Woher bekomme ich die Einzelteile für eine Messstation?

Eine ausführliche Bestellliste gibt es auf unten stehendem Link. Ebenfalls wird dort der Zusammenbau beschrieben.

Bitte beachten: Lieferzeiten für einzelne Bauteile können bis zu sechs Wochen betragen. Für eine Workshop-Teilnahme mit dem eigenen Bausatz sollte dies beachtet werden.

Die Bauteile für eine Messstaion

Wer hilft beim Zusammenbau?

Die Ingenieure Oliver Jantz und Günter Knöpfel werden das Know-How den interessierten Bürgerinnen und Bürgern vermitteln.

Neun Bauteile gilt es zusammenzusetzen, zu programmieren und ans Internet anzuschließen. Das hört sich komplizierter an als es ist. Wer dennoch Schwierigkeiten hat oder sich den Zusammenbau nicht selbst zutraut, kann sich kostenlose Unterstützung holen. 

Das Repair Café Ruhrort bietet Hilfe an. Eine vorherige Anmeldung ist wichtig.

Weitere Termine

Für Netzwerkinteressierte,
am Montag, den 05.11.2018, von 20 bis 21:30 Uhr, wird ein weiteres Netzwerktreffen zum Austausch im Saal der Volkshochschule angeboten.

Dazu gibt es einen Vortrag „Vergleich von verschiedenen Feinstaub-Sensoren und deren Qualität“ von Herrn Dr. Schumacher.

Darüber hinaus gibt es die Möglichkeit das persönliche Messprojekt vorzustellen oder eigene Erkenntnisse mit anderen zu teilen. Vielleicht sind aber auch Fragen entstanden, die an dem Abend gemeinsam diskutiert werden können.

An- und Rückmeldung bitte an:

Herr Peter Heise
Sachgebietsleiter (SGL)

Eindrücke vom ersten Workshop an der VHS

1. Workshop Netzwerk Luftqualität

Wo werden die Daten veröffentlicht?

Grundlage ist das "Citizen Science"-Projekt Luftdaten.info.

Hier laufen alle Daten zusammen.

Auf einer Karte werden die Messwerte aller Messstationen eingepflegt. Auf diese Weise soll ein dichtes und relativ repräsentatives Bild der aktuellen Feinstaubwerte entstehen.

Kartenausschnitt

Ziel des Netzwerks?

Ziel ist eine genauere Übersicht der Feinstaubwerte dieser Stadt zu entwickeln. Gleichzeitig werden die BewohnerInnen aber auch für die Thematik sensibilisiert und das Bewusstsein für Umwelt und Wohnumfeld gestärkt. Jeder kann etwas für die Umwelt beitragen.

Die Kommunikation zwischen Behörden und BewohnerInnen wird vereinfacht und bürgerschaftliches Engagement gestärkt.

Neben dem wissenschaftlichen Effekt fördert das Netzwerk auch soziale Kompetenz. Technisch Versierte und inhaltlich Interessierte helfen sich gegenseitig.

Wer steckt dahinter?

Die Basis bildet eine Initiative aus Stuttgart, OK Lab Stuttgart, die auch das Projekt und die Website luftdaten.info betreut.

In Duisburg bilden das Amt für Umwelt und Grün, die Volkshochschule Duisburg und Ehrenamtliche den Hintergrund. Aufgrund ihrer Initiative wurde das Netzwerk Luftqualität ins Leben gerufen.

Was ist Feinstaub?

Maßnahmen um Feinstaub zu verringern

Welche Auswirkungen hat Feinstaub auf die Gesundheit?

Grenzwerte

Aktuelle Luftqualität - Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW

Noch mehr Informationen gibt es hier

Netzwerk Luftqualität

Citizen Science in Duisburg