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Barrierefreie Umgestaltung des Marktplatzes Hochemmerich beginnt

Am 17. Februar 2010 hat Oberbürgermeister Adolf Sauerland gemeinsam mit dem Rheinhauser Bezirksbürgermeister Winfried Boeckhorst den Startschuss gegeben für den barrierefreien Umbau des Hochemmericher Marktes im Bereich der Atroper Straße, Duisburger Straße, Krefelder Straße.

 

Die Umgestaltung des Marktplatzes Hochemmerich ist Bestandteil eines Maßnahmenpaketes von insgesamt fünf Plätzen, die jetzt mit Mitteln aus dem Konjunkturpaket II barrierefrei umgebaut werden können. Damit erhalten Rheinhausen, Großenbaum, Bissingheim, Beeckerwerth und Hamborn attraktive Stadtteilplätze, die die Aufenthaltsqualität im Umfeld verbessern, die Lebensqualität für die Bürgerinnen und Bürger deutlich steigern und somit auch einen Beitrag zur Stabilisierung des stadtteilnahen Einzelhandels leisten.

Der Hochemmericher Markt ist der zentrale Platz in Rheinhausen. An zwei Tagen in der Woche bildet der Wochenmarkt einen beliebten Treffpunkt im Stadtteil. Das Marktforum und viele kleine Läden im Umfeld bieten gute Einkaufsmöglichkeiten. Gastronomiebetriebe laden zum Verweilen ein. Stadtteilfeste wie die Herbstkirmes finden hier statt. Als wichtiger Verknüpfungspunkt für mehrere Buslinien ist er gut erreichbar. Die Atroper Straße und die Duisburger/Krefelder Straße bilden eine "Verkehrsbarriere" zwischen dem Markt und den angrenzenden Geschäften bis hin zur Fußgängerzone Friedrich-Alfred-Straße.

Durch den Umbau wird der Hochemmericher Markt besser an die Fußgängerzone und die umliegenden Quartiere angebunden. Das Queren der Atroper Straße und des Kreuzungsbereichs mit der Krefelder Straße wird deutlich erleichtert, wobei besonders die Belange von Menschen mit eingeschränkter Mobilität berücksichtigt werden.
Wesentliche Maßnahmen im Rahmen der Umgestaltung des Marktplatzes Hochemmerich sind:

  • Die Atroper Straße wird auf der gesamten Länge des Marktplatzes und im Kreuzungsbereich mit der Duisburger Straße niveaugleich umgestaltet.
  • Der gesamte Bereich wird als verkehrsberuhigter Bereich beschildert. Hier gilt künftig Schritttempo.
  • Das Parken wird künftig nicht mehr entlang der Atroper Straße stattfinden, um die Sicht- und Querung für Fußgänger zu verbessern (ausreichendes Parkplatzangebot ist in der Umgebung vorhanden).
  • Die Duisburger Straße wird zwischen der ehemaligen Tankstelle und der Atroper Straße zur Einbahnstraße (in Fahrtrichtung Krefelder Straße), wodurch eine zusätzliche Verkehrsberuhigung stattfindet.
  • Die Bushaltestelle auf der Platzseite wird in Richtung Marktforum verschoben und barrierefrei gestaltet.
  • Im Kreuzungsbereich Krefelder Straße/Atroper Straße entsteht eine barrierefreie, gepflasterte Querung.
  • Radfahrer werden im verkehrsberuhigten Bereich auf der Fahrbahn und außerhalb davon auf Schutzstreifen geführt. Die Einbahnstraßen Hochemmericher Straße/Duisburger Straße werden für den Radverkehr geöffnet.
 

 

Diese Maßnahmen verbessern die barrierefreie Anbindung des Platzes an das Umfeld und stärken so deutlich die Aufenthaltsqualität. Das Pflaster auf dem Markt wird teilweise in den Seitenbereichen fortgeführt und schafft damit auch
optisch fließende Übergänge. Dezente Pflasterstreifen gliedern die Fläche auf eine ansprechende Art und Weise.

Verkehrsführung während der Baumaßnahme

Ab Baubeginn muss der Verkehr im Baustellenbereich einspurig geführt werden. Die Krefelder Straße im Einmündungsbereich der Atroper Straße und die Atroper Straße werden zur Einbahnstraße in Fahrtrichtung Margarethenstraße. Der Verkehr wird weiträumig um die Baustelle geleitet. Das Marktforum bleibt aus allen Richtungen erreichbar. Aus der Duisburger Straße ist nur noch ein Rechtsabbiegen in die Hochemmericher Straße möglich.

Die Arbeiten werden bis zur Herbstkirmes auf dem Hochemmericher Markt abgeschlossen sein. Die gesamte Umgestaltung, die aus den Mitteln des Konjunkturpaketes II finanziert wird, kostet ca. 950.000 Euro.

 

 
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