Klima

Das Klimaproblem hat seinen Ursprung darin, dass der Mensch durch seine vielfältigen Aktivitäten bestimmte klimarelevante Spurengase in die Atmosphäre entlässt. Diese führen zu einer zusätzlichen Erwärmung der Erdoberfläche und der unteren Luftschichten, dem vom Menschen verursachten "anthropogenen" Treibhauseffekt. Von größter Bedeutung ist dabei das Kohlendioxid (CO2), das vor allem durch die Verbrennung fossiler Brennstoffe (Erdöl, Kohle, Erdgas) in die Atmosphäre entweicht.

Umweltbewusstes Handeln jedes Einzelnen verlangsamt die Erderwärmung

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Plakat: Duisburger Umwelttage ´08 "Umwelt - Mensch und Klima"

Nicht Umweltbewusstsein, sondern umweltbewusstes Handeln jedes Einzelnen führt zu einer Verlangsamung der Erderwärmung. Das Verhalten jedes Einzelnen im Alltag ist zwar nur ein sehr kleiner Beitrag für den Umweltschutz, aber ein klimabewusstes Verhalten aller Menschen im alltäglichen Leben hat einen großen Anteil bei der Reduktion von Treibhausgasen.

"Was kann ich selbst schon gegen den Klimawandel und die Erderwärmung tun?", fragen sich viele Menschen. Die zentrale Frage ist aber, wie verändert dies das Umweltbewusstsein und wie wirkt es sich auf das tatsächliche Handeln der Menschen aus? Versuchen Sie in sich zu kehren und beantworten Sie folgende Fragen:

  • Fühlen Sie sich selbst für den Klimaschutz mitverantwortlich?
  • Wie reisen Sie bzw. welche Verkehrsmittel nutzen Sie?
  • Wie heizen Sie?
  • Wie ernähren Sie sich bzw. sind Sie sich der Klimafolgen bei Herstellung und Transport von Nahrungsmitteln bewusst?
  • Und: Muss klimafreundliches Verhalten zugleich Verzicht und Reduzierung der Lebensqualität bedeuten?

Sie werden feststellen, dass Sie auch für den Klimawandel mitverantwortlich sind und eine Änderung im eigenen Verhalten kann als Vorbild dienen und zusätzlich eine Multiplikatorfunktion erfüllen. Nehmen Sie sich etwas Zeit und schauen Sie sich den zum Download gestellten Hilfsbogen "Wieviel CO2 verursache ich?" an. Sie werden auch hier feststellen, dass auch Sie jede Menge CO2 vermeiden können.


Umweltschonende Mobilität

Bild: Dienstfahrten

Das Amt für Umwelt und Grün steigt auf umweltschonende Mobilität um. Zehn Diensträder stehen den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für Dienstfahrten zur Verfügung. Dies ist nicht nur ein Beitrag des Amtes zum Luftreinhalteplan Ruhrgebiet, sondern auch ein Beitrag zur Reduzierung des CO2-Ausstoßes und damit zum Klimaschutz.

Als Mitglied in der Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundlicher Städte, Gemeinden und Kreise NRW unterstützt die Stadt Duisburg den Einsatz der Diensträder und die Weiterentwicklung einer nachhaltigen Mobilität in der Stadt.


Internetauftritts "Klimaschutz" Metropoleruhr

Das Klima als Planungsfaktor spielt seit Jahren beim Regionalverband Ruhr eine wichtige Rolle. Im Rahmen des Internetauftritts der Metropoleruhr finden Sie Informationen rund um das Thema "Klimaschutz" von Gesetzen über Förderung bis hin zu überregionalem Klimaschutz. Mit diesem Infopool wird ein schneller Überblick über aktuelle Trends und Entwicklungen im Klimaschutz ermöglicht.


Klimaschutzgesetz Nordrhein-Westfalen

Zweck dieses Gesetzes ist die Festlegung von Klimaschutzzielen sowie die Schaffung der rechtlichen Grundlagen für die Erarbeitung, Umsetzung, Überprüfung, Berichterstattung über und Fortschreibung von Klimaschutz- und Klimaanpassungsmaßnahmen. Damit sollen der Klimaschutz in Nordrhein-Westfalen nachhaltig verbessert, die negativen Auswirkungen des Klimawandels begrenzt und Beiträge zu den nationalen und internationalen Anstrengungen beim Klimaschutz geleistet werden.

Fünfter Sachstandsbericht des IPCC - Teilbericht 1

Der Weltklimarat IPCC veröffentlicht in den Jahren 2013 und 2014 den Fünften Sachstandsbericht (AR5). Der AR5 besteht aus den Beiträgen der drei IPCC-Arbeitsgruppen und einem übergreifenden Synthesebericht. Der nun veröffentlichte Teilbericht 1 widmet sich den naturwissenschaftlichen Grundlagen des Klimawandels. Dies stellen wir hier als PDF Datai zum Download.